<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17001011"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:owip" /><qhod:subProject xml:lang="de">Die Großbotschaften Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallersteins und Elçi İbrahim Paşas (1699–1701)</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallerstein an Kaiser Leopold I., Ponte Piccolo, 11. Oktober 1700</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Wolfgang IV zu Oettingen-Wallerstein to emperor Leopold I, Ponte Piccolo, October 11, 1700</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr" /><qhod:creator>Wolfgang IV. Oettingen-Wallerstein</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1700-10-11</qhod:date><qhod:type xml:lang="de">Brief</qhod:type><qhod:type xml:lang="en">letter</qhod:type></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17001011#p.1"><gams:text>Hab ich zwahr under dem dato 18. Septembris durch den courrier Soeteri in underthänigkheit, undt für verläßlich berichtet, daß ich den abendt vor Michaeli von hier auff- brechen werdte, wie mir dann der türckhische hoff selben tag selbsten anberaumet. So habe ich doch wegen ermanglung der benöthigten fuhren, rossen, undt oxen (deren ich eine große anzahl brauche, alß nemblichen 250 wägen, theillß mit ross, theilß mit oxen bespannet, ross zur vorspann zu meinen, undt der cavallier aignen wägen etlich 80, büffel oxen zum vorspannen für meine bagage wägen 60, pferdt zum reithen 140) welche erst vorgestern zusamben gebracht, undt gestern beschwährt außgetheillet wordten, meine reyß eher nicht, alß heuth anzutretten vermöget, wie dann heuth umb 12 uhr mit dem gelaidt Gottes von Constantinopel auffgebrochen, undt diesen abendt gegen 7 uhr allhier angelanget. Von dannen ich morgen, geliebt es seiner göttlichen allmacht, meinen weeg weither nehmen, undt mich, so vill möglich, ohne nöthi- gen auffenthalt befürderen, doch aber schwährlich vor dem 40. tag zu Belgrad anlangen werdte, wie solches mit dieser zuruckh gehenden aigenen (welcher den 26. Septembris von Baia mit eueren kay. May. allergnädigsten schreiben von dem 9. detto allhehro gekhommen, weillen der geschickhte veldt courrier zu ersagten Baja erkran- khet) auch dem graff Guido von Stahrnberg zu seiner direction, undt darnach die außwechßlung beyder gesandt- schafften mit dem vesier zu Belgrad vergleichen zu khönnen, überschrieben. Wiewohlen ich nicht zu versiche- ren gewußt, welchen tag ich zu Salankement anlangen werdte, ob zwahr die Türckhen mit den heutigen, deren 39 angesezet, weillen sie die nöthigen rast täge nicht mit angerechnet. In wehme in übrigen meine verrich- tungen (mit deren größten theill euer kay. May. verhoffentlich allergnädigst vergnüget seyn werdten) undt sonsten ein undt anderes bestehe, ermangle nicht, mit negster gelegenheit allerunderthänigst umbständtig zu berichten berichten, dann mir dießmahl ohnmöglich fallet, ein mehrers zu schreiben, ohne daß ich den courrier länger auffhalte, welches ich darumben ohngehrn thue, weillen ich glaube, daß euer kay. May. ohnverweillet von solchen ver- zug meiner abrayß nachricht nöthig haben, mit dem türckhischen pottschaffter, der besorglich schon von Wienn abge- rayßet seyn wirdt, ihre weithere mesures, undt anstallten allergnädigst machen zu khönnen. Befehle mich alßo zu kay. huldten, undt gnaden allerundterthänigst gehorsambst.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17001011" /></qhod:Text></rdf:RDF>