Abholung der osmanischen Großbotschaft zur kaiserlichen Audienz in Wien

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© SLUB Dresden

Objekttyp Druckgraphik
TechnikKupferstich
MaterialSchwarze Tinte, Papier
Heutiger Standort Sächsiche Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
InventarnummerHist.Turc.50
Künstler/WerkstattUnbekannt
VerlegerJohann Andreas Pfeffel (1674-1748)
HerstellungsortWien
Datierung1702
BeschreibungDieser Kupferstich zeigt den im Bericht Schönwetters ausführlich beschriebenen Zug des Großbotschafters Ibrahim Pascha zur kaiserlichen Audienz in Wien.[...]
Maßeca. 160 x 260 mm (Platte)
DokumentationN.N., Deß Botthschafters Audientz bey Ihro Kayserlichen Majestät, in: Johann Baptist Schönwetter, Bericht, Wien 1702, 60.
DatenerfassungDandachi, Laila
Lizenz auf diesen DatensatzCreative Commons BY 4.0
ZitiervorschlagAbholung der osmanischen Großbotschaft zur kaiserlichen Audienz in Wien, bearb. von Laila Dandachi, Datenmodellierung: Jakob Sonnberger, in: Die Großbotschaften Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallersteins und Elçi İbrahim Paşas (1699–1701), hg. von Arno Strohmeyer und Stephan Kurz (Digitale Edition von Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie 1500-1918, hg. von Arno Strohmeyer, Projekt 7), Wien 2025
Online unter: https://qhod.net/o:owip.img.hbg.9
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Über das Werk

Von Laila Dandachi

Diese Darstellung der Abholung der osmanischen Großbotschaft zur kaiserlichen Audienz in Wien[1] orientiert sich in Gliederung und Aufbau des Zuges am Vorbild des Paradeeinzuges des osmanischen Großbotschafters Ibrahim Pascha in Wien. Der prächtige kaiserliche Leibwagen für den osmanischen Großbotschafter, den sowohl osmanische als auch kaiserliche Hofbeamte begleiten, wird im hinteren Zugteil gezeigt, während im vorderen Zugteil einerseits die ohne Bewaffnung und Musik marschierenden Janitscharen sowie andererseits der ausführlich dargestellte Geschenkzug mit Pferden und Kamelen und einer Sänfte zur Aufbewahrung kostbarer Raritäten auftreten. Daher spielen in dieser Darstellung die räumliche Anordnung von Rangunterschieden kaum eine Rolle, während aber gleichzeitig die im Text ausführlich beschriebenen Geschenke aufgrund ihrer Anzahl und Materialität an Bedeutung gewinnen.[2]