The Legation of Johann Jakob Kurtz von Senftenau to Constantinople (1623–1624) – Transcription rules Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau nach Konstantinopel (1623–1624) – Transkriptionsrichtlinien Arno Strohmeyer Zsuzsanna Cziráki Austrian Academy of Sciences, Institute for Habsburg and Balkan Studies Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset Management System Creative Commons BY 4.0 2024 Wien o:kuse.trns Digitale Edition von Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie 1500–1918 Digital Scholarly Edition of Habsburg-Ottoman Diplomatic Sources 1500–1918 Habsburg-Osmanlı Diplomasisi Kaynakları Dijital Edisyonu 1500–1918 Projektleitung project lead Arno Strohmeyer Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau (1623–1624) The Legation of Johann Jakob Kurtz von Senftenau to Constantinople (1623–1624) hg. von edited by Aneliya Stoyanova Zsuzsanna Cziráki Stephan Kurz Born digital. Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau nach Konstantinopel (1623–1624) Digitale Edition von Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie (1500–1918) Projektbeschreibung font-variant: small-caps; font-weight: bold; font-style: italic; Deutsch 2024-10-10 Stephan Kurz initial conversion Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau nach Konstantinopel (1623–1624) – Transkriptionsrichtlinien (Frühes Neuhochdeutsch) Textgestaltung Allgemeines Überschriften, Randbemerkungen, Sonderzeichen sowie Absätze werden gemäß der Vorlage transkribiert bzw. als solche ausgezeichnet. Zeilenumbrüche werden originalgetreu übernommen. Spezifische Zeichen (bspw. “, # etc.) zur Kennzeichnung von Texteinschüben, Randbemerkungen etc. der Autoren der jeweiligen Quelle werden nicht übernommen. Chiffrierte Texte Vollständig dechiffrierte Texte werden unverändert ediert, es wird ihnen – falls vorhanden – das chiffrierte Original als Beilage angeschlossen. Interlinear aufgelöste Zeilen werden ohne weitere Anmerkung transkribiert. Längere chiffrierte Textteile ohne interlineare Auflösung werden durch [chiffre] angemerkt. Im Hofkriegsratsbüro wurden sie passagenweise und meistens auf einem separaten Blatt dechiffriert – diese Vorgehensweise wird originaltreu, in der unveränderten Reihenfolge der Folioseiten wiedergegeben. Selten wurden die spät eingelaufenen Berichte von neuen überholt und nicht mehr dechiffriert, aber trotzdem aufbewahrt, ev. einem inhaltlich ähnlichen, frischen Bericht beigelegt. In diesem Fall wird der ältere, nicht dechiffrierte Bericht als Beilage originaltreu dargeboten (wie z. B. 3. und 9. April 1624). In den verschiedenen Varianten (chiffriert, dechiffriert, teilweise dechiffriert, Ausfertigung, Kopie, Beilage) befinden sich unterschiedliche Kanzleivermerke und Ergänzungen. Buchstabenbestand Die Texte werden originalgetreu wiedergegeben, Ausnahmen s. unten. i, j, u, v, w wurden entsprechend ihrem Lautwert umgeschrieben (z.B.: beuelch → bevelh, fraw → frau) Ausnahmen: Eigennamen sowie ie- am Wortanfang (bleibt ie- und wird nicht zu j transformiert). S, ß, ss, sz, z wurden beibehalten, ßs wird jedoch als ß vereinfacht; aus dem Frikativ sh wird sch, wenn es dem Buchstabenbestand des modernen deutschen Wortes entspricht. Diakritische Zeichen der Vokale wurden sinngemäß wiedergegeben (z.B. freündtschafft, Teütschland, breüch). Im Fall des lateinischen Genitivs wurde ÿ (wie auch ij) auf ii vereinfacht (z.B. Martÿ → Martii, Internuntÿ → Internuntii); bei deutschen Wörtern wird ÿ auf y vereinfacht. Diakritische Zeichen wie etwa bei ů wurden nicht übernommen. Die Endung -ieren folgt dem Original, wie z.B. cediren, dechiffriren. Abgekürzte Wortendungen wurden stillschweigend aufgelöst. Offensichtlich fehlende Buchstaben wurden stillschweigend ergänzt. Datumsangaben, Zahlzeichen, Währung etc. Nach Kardinalzahlen steht kein Punkt, das gilt auch für Buchstaben wie z.B. „laut beylag A.“ → „laut beylag A“ Ordinalzahlen in ungewöhnlicher Form werden der heutigen Rechtschreibung nach umgeschrieben (z.B.: 3.ten. → 3.). Tausend wurde umgeschrieben (z.B.: 70m → 70.000). Zahlenangaben über zwölf wurden in Ziffern wiedergegeben. Währungsangaben wurden gemäß dem Abkürzungsverzeichnis abgekürzt, sofern dies dem Original entspricht. Wird die Währung in der Vorlage ausgeschrieben, so geschieht das auch in der Transkription. Groß- und Kleinschreibung Grundsätzlich gilt Kleinschreibung. Großschreibung erfolgte grundsätzlich nur am Satzanfang sowie bei Eigennamen, dem Wort „Gott“ und seinen Synonymen, dem Wort „Pforte“ und seinen Synonymen, ethnischen und religiösen Gruppenbezeichnungen, Ortsnamen, Wochen-, Feiertage sowie Monatsnamen. Amtsbezeichnungen (wie z.B. resident, kapudan, internuntius), Anreden, Titel, Institutionen und alle hier nicht spezifizierten Substantive werden kleingeschrieben. Eigennamen in adjektivischer Form mit Endung -isch werden gemäß der heutigen Grammatik kleingeschrieben. Worttrennung und Interpunktion Die Worttrennung blieb so weit wie möglich originalgetreu (z.B. groß vesir); ausnahmsweise wurde jedoch die moderne deutsche Grammatik berücksichtigt (insbesondere bei Strukturen mit „zu + Inf.“ bzw. im Fall von Konjunktionen wie hiermit, inmassen u.ä.). Dies gilt auch für Textstellen, bei denen die originale Worttrennung nicht eindeutig ist. Die Interpunktion orientiert sich, so weit wie möglich, nach den Regeln der modernen deutschen Grammatik. Um den logischen Zusammenhang eines Textes leichter zu erkennen, folgt die Zeichensetzung mitunter inhaltlichen Notwendigkeiten, z.B. wurden lange Sätze sinnvoll gegliedert. Erlaubt sind: Punkt, Komma, Semikolon, Frage-, Anführungs- und Ausrufezeichen, Klammer und Bindestrich. Die Benutzung folgt grundsätzlich der modernen Grammatik. Textfehler und Streichungen Fehler in der Vorlage wurden stillschweigend korrigiert, es sei denn, der Fehler hat inhaltliche Bedeutung; Streichungen wurden, sofern sie noch nachvollzogen werden können, ausgezeichnet. Unlesbare bzw. fehlende Textstellen werden in der Transkription ausgezeichnet. Die Regeln der modernen Grammatik werden generell in Betracht gezogen, demgemäß dürfen problematische Fälle zugunsten der BenützerInnenfreundlichkeit dem heutigen Sprachzustand angenähert werden. Notwendige editorische Einschübe werden in eckigen Klammern angezeigt wie z. B. [1]624. Abkürzungen Typ 1: Häufig vorkommende, abgekürzte Höflichkeitsformen, Titel, usw. wie z.B. Gn(aden), allergnädigst(e,…), allerunterthänigst(e,…), (aller)gehorsamst(e,…), (durch)lauchtigst(e,…), kayser(lich) werden nach zeitgenössischer Schreibweise aufgelöst bzw. laut Abkürzungsverzeichnis abgekürzt. Typ 2: Häufige grammatikalische Abkürzungen wie z.B. Nasalen, die Endungen -en/-er/-e/-es, das Wort „dass“, sowie abgekürzte Monatsnamen wurden stillschweigend aufgelöst. Typ 3: Unveränderte Abkürzungen nach Vorlage wie z.B. p.p. mp., etc., usw. wurden im Abkürzungsverzeichnis dementsprechend ausgewiesen. The Legation of Johann Jakob Kurtz von Senftenau to Constantinople (1623–1624) – Editorial Guidelines (Early Modern German) Transcription rules General rules Headings, marginal notes, special characters, images and paragraphs have been transcribed according to the original or marked as such. Page breaks have been marked according to the original. Special marks to indicate text insets, marginal notes, etc. of the authors of the respective source are not recorded. Encrypted texts Fully deciphered texts are published without alteration, accompanied by the original ciphertext, if available. Lines that have been deciphered in an interlinear fashion are transcribed without further annotation. Longer encrypted sections of text without interlinear decryption are indicated by [cipher]. In the War Council office, they were decrypted in passages, typically on a separate sheet of paper. This method is faithfully reproduced in the original sequence of the folio pages, without alteration. Occasionally, late-arriving reports were superseded by newer ones and, thus, were not decrypted, but were still preserved, and sometimes appended to a more recent, thematically similar report. In such cases, the older, undeciphered report is presented as an attachment in its original form (e.g., April 3 and 9, 1624). The various versions (ciphered, deciphered, partially deciphered, official copy, duplicate, attachment) contain different chancery notes and additions. Character encoding The text is reproduced faithfully, except for: i, j, u, v, w are transcribed according to their phonetic value (e.g.: beuelch → bevelh, fraw → frau) Exceptions: Proper names and ie- at the beginning of words (remains ie- and is not transformed into j). S, ß, ss, sz, z are retained, but ßs is simplified as ß; the fricative sh becomes sch if it corresponds to the spelling of the modern German word. Diacritical marks of vowels are rendered mutatis mutandis (e.g. freündtschafft, Teütschland, breüch). For the Latin genitive, ÿ (as well as ij) is simplified to ii (e.g. Martÿ → Martii, Internuntÿ → Internuntii); in German words, ÿ is simplified to y. Diacritical marks such as in ů are not recorded. The verbal ending -ieren follows the original, e.g. cediren, dechiffriren. Abbreviated word endings and obviously missing letters have been tacitly supplied by the editors. Dates, numerals, currency symbols, etc. There is no full stop after cardinal numbers; this also applies to alphabetical numbering such as in „laut beylag A.“ → „laut beylag A“ Ordinal numbers in unusual form are transcribed according to today’s spelling (e.g.: 3.ten. → 3.). Thousands are expanded (e.g.: 70m → 70,000). Numbers greater than twelve appear rendered in digit figures. Abbreviated units of currency are abbreviated according to the list of abbreviations. If the currency is written out in full in the original, this is also done in the transcription. Upper and lower case As a rule, lower case is used. Only beginning of sentences and proper names are capitalized, as well as the word „God“ and its synonyms, the word „Porte“ and its synonyms, ethnic and religious group names, as well as place names, names of weeks, holidays and months. Official titles (e.g. resident, kapudan, internuntius), salutations, institutions and all nouns not specified here are spelled in lower case. Word separation, hyphenation and punctuation Word separation has been kept as close to the original as possible (e.g. groß vesir); however, modern German grammar has been taken into account as an exception (especially in structures with „zu + Inf.“ or in the case of conjunctions such as hiermit, inmassen, etc.). This also applies to passages where the original word segmentation is unclear. Punctuation follows the rules of modern German grammar as far as possible. To make it easier to recognise the logical context of a text, punctuation sometimes follows the necessities of the content, e.g. long sentences were sensibly structured. Full stop, comma, semicolon, question mark, quotation mark, exclamation mark, parenthesis and hyphen are used. Textual errors and deletions Errors in the original are tacitly corrected unless the error has significance for the content; deletions have been marked where their contents are legible. Illegible or missing text passages have been marked in the transcription. The rules of modern grammar are generally taken into consideration, allowing problematic cases to be adjusted to align with contemporary language usage for the sake of user-friendliness. Necessary editorial insertions are indicated in square brackets, such as [1]624. Abbreviations Type 1: Frequently occurring abbreviated forms of politeness, titles, etc. such as Gn(aden), allergnädigst(e), allerunterthänigst(e), (aller)gehorsamst(e), (durch)lauchtigst(e), kayser(lich) are abbreviated according to contemporary spelling or according to the list of abbreviations. Type 2: Frequent grammatical abbreviations such as nasals, the endings -en/-er/-e/-es, the word „dass“ as well as abbreviated month names appear according to their meaning without further comment. Type 3: Unchanged abbreviations as in the sources, such as p.p. mp., etc., etc. are given in the list of abbreviations. In the case of abbreviations that occur in several variants, a standardised variant is reproduced in the edition, e.g. „ksl. Mt.“ or „Nr.“.