Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau nach Konstantinopel (1623/24)
1. Einleitung
Die Internuntien, zu denen auch Johann Jakob Kurtz von Senftenau zählte, gehörten zu den habsburgischen Gesandten, die in zeitlich befristeten diplomatischen Missionen nach Konstantinopel reisten und mit verschiedenen Aufgaben betraut waren. Dazu zählten beispielsweise die Bekanntgabe der Thronbesteigungen der jeweiligen Herrscher und die entsprechenden Gratulationen, die Übermittlung der zu ratifizierenden Friedensverträge, Vorverhandlungen zu Friedensschlüssen, das Einreichen von Beschwerden im Zusammenhang mit osmanischen Übergriffen im Grenzgebiet, Verhandlungen über die umstrittene Zugehörigkeit bestimmter Festungen und Dörfer etc. Im Vergleich zu den ständigen Gesandten und den Großbotschaftern sind die Internuntien weit weniger erforscht.[1]
Die Internuntiatur, die dem neuen Sultan Mustafa I. (1617–1618, 1622–1623)[2] zu seiner Thronbesteigung gratulieren sollte, wurde dem Diplomaten Johann Jakob Kurtz von Senftenau (1583–1645) anvertraut. Zur Zeit seiner Ankunft in Konstantinopel war allerdings schon Murad IV. (1623–1640)[3] an die Macht gekommen. Darüber hinaus wurde der Gesandte beauftragt, die Abtretung mehrerer ungarischer Dörfer zu fordern, die Bedingungen für die Einberufung einer Grenzkommission auszuhandeln und Verhandlungen über die Friedenserneuerung zu beginnen. Er wurde auch aufgefordert, ein neues System für den Transport der Korrespondenz zwischen dem habsburgischen Hof und dessen Vertretern am Bosporus zu organisieren, die sog. Geheime Korrespondenz.[4]
Johann Jakob Kurtz von Senftenau wurde 1583 in Prag als Sohn des Reichshofrates und späteren Reichsvizekanzlers Jakob Kurtz von Senftenau (1553–1594) geboren und diente den Habsburgern als Diplomat am französischen, polnischen und osmanischen Hof, bevor er 1624 dem Jesuitenorden beitrat. Er ist als Autor der deutschen Übersetzung der Biographie Kaiser Ferdinands II. (reg. 1619–1637; Ferdinandi II. christlich heroische Tugenden, Wien 1638), verfasst in lateinischer Sprache von seinem Jesuitenkollegen und dem Beichtvater Ferdinands II., Wilhelm Lamormaini (Ferdinandi II. R. Imper. Virtutes, Wien 1637). Bis zu seinem Tod im Jahr 1645 stand Kurtz von Senftenau als Diplomat und kaiserlicher Rat in den Diensten des Hauses Habsburg.[5]
Am 13. Juli 1623 begann Johann Jakob seine Reise nach Konstantinopel, die über Ofen (Buda), Belgrad und Sofia erfolgte. Aus der Anweisung Kaiser Ferdinands II. geht hervor, dass er zusammen mit dem osmanischen Gesandten in Wien, Ahmed Bey, nach Konstantinopel reisen sollte. An der Gesandtschaft nahm auch Sebastian Lustrier von Liebenstein teil, der bis 1629 als kaiserlicher Resident in der osmanischen Hauptstadt bleiben sollte.[6] Ein weiterer Begleiter des Gesandten war der Dolmetscher Josephus Barbatus (Barbato, ?–1659), der noch ca. zwei Jahrzehnte als Hausdolmetscher der kaiserlichen diplomatischen Mission am Goldenen Horn diente.[7] Mit ihnen sollte auch der ungarische Adelige András Izdénczy (? – vor 1659) verreisen, der später selbst als Internuntius nach Konstantinopel geschickt wurde (1640–1641).[8] Eine Reihe von Schwierigkeiten auf dem Weg verzögerten den Fortschritt der Gesandtschaft erheblich, sodass sie die osmanische Hauptstadt erst nach vier Monaten, am 9. November 1623 erreichte.
Zu den Herausforderungen, vor die der Internuntius laut seiner Berichte gestellt war, zählte vor allem der häufige Wechsel der osmanischen Herrscher und Wesire. Das war auf die innenpolitische Instabilität des Osmanischen Reiches und die Reihe außenpolitisch-militärischer Konflikte Anfang des 17. Jahrhunderts zurückzuführen und zog ungeplante Ausgaben und finanzielle Schwierigkeiten nach sich.[9] Da es üblich war, dass neu ernannte Wesire von den ausländischen Diplomaten mit Geschenken verehrt wurden, mussten sich die Gesandten gut und schnell in der neuen Situation orientieren und entsprechend reagieren, wollten sie die Anerkennung der neu ernannten osmanischen Beamten gewinnen. Als Beispiel soll die erneute Absetzung von Sultan Mustafa I. und die Machtübernahme durch Murad IV. genannt werden, von der Kurtz bei seiner Ankunft in Belgrad Anfang September 1623 erfuhr. Die Umstände erforderten die dringende Änderung seines Kredenzschreibens, das dem neuen Sultan bei der Ankunft in der Hauptstadt vorgelegt werden musste, sowie die Beschaffung weiterer Geschenke für den Padischah und die neuen Wesire. Als Herausforderungen kamen noch die hohe Inflation[10] und der ständige Geldmangel hinzu, ebenso die Notwendigkeit der Neuorganisation der Korrespondenz mit dem kaiserlichen Hof, zu der der Diplomat, vom Kaiser ausdrücklich beauftragt worden war. Das neue Briefbeförderungssystem, das Kurtz zu organisieren hatte, sollte teilweise auf den bereits existierenden Strukturen basieren und eine weniger zeit- und kostspielige Alternative zum Transport durch Venedig sowie mehr Unabhängigkeit bieten.[11] In seiner Abschlussrelation berichtet Kurtz detailliert über seine Verdienste diesbezüglich und teilt seine Einsichten über die wichtigsten Voraussetzungen für das gute Funktionieren des neuen Systems mit.
Die von Kurtz geleiteten Verhandlungen hatten nicht zuletzt zum Ziel, die Pforte davon zu überzeugen, die Aktionen Gábor Bethlens, des Fürsten von Siebenbürgen (reg. 1613–1629), nicht zu unterstützen. Das osmanische Vasallenfürstentum Siebenbürgen stellte von Beginn an eine Bedrohung für die habsburgische Herrschaft im Königreich Ungarn dar, da die fürstliche Macht auf den ungarischen König János Szapolyai (reg. 1526–1540), den Rivalen Ferdinands I. von Habsburg (1503–1564, König von Ungarn 1526 – 1564) zurückging.[12] Siebenbürgen unternahm wiederholt den Versuch, Territorien des Königreichs Ungarn oder gar die ungarische Krone zu erwerben. Der jüngste dieser Versuche datiert auf die Jahre zwischen 1619 und 1621, als Gábor Bethlen mit Friedrich von Pfalz (reg. 1610–1623) gegen Ferdinand II. in den Krieg zog und für eine kurze Zeit den ungarischen Königstitel erwarb. 1623 zeigte sich die habsburgische Regierung verständlicherweise sehr beunruhigt über die Manöver der Siebenbürger und die parallelen Bewegungen der osmanischen Hilfskräfte im Hinterland, welche Kurtz auf dem Weg nach Konstantinopel mit eigenen Augen gesehen hatte.[13]
Die politischen Schachzüge des siebenbürgischen Fürsten verkörpern eine meisterhafte Inszenierung des für die barocke Diplomatie so charakteristischen Dissimulierens und gaben den Zeitgenossen genügend Anlass zur Sorge. Die daraus resultierenden Herausforderungen für die Habsburger werden noch verständlicher, wenn die ungarischen Ereignisse der 1620er Jahre in den Kontext des Dreißigjährigen Kriegs gestellt werden: Während er mit Ferdinand II. und seinen ungarischen Anhängern über ein mögliches antiosmanisches Bündnis und die Hand einer habsburgischen Erzherzogin verhandelte, arbeitete Gábor Bethlen gleichzeitig mit der Protestantischen Union eng zusammen, mit stillschweigendem Einverständnis der Osmanen. Die Hofburg wollte wegen des andauernden Kriegs im Reich unbedingt vermeiden, auf eine neue militärische Auseinandersetzung im Osten einzugehen und war bestrebt, den seit 1606 bestehenden Frieden mit dem Osmanischen Reich zu erhalten.[14]
Mit der militärischen Unterstützung der osmanischen Würdenträger im Grenzgebiet – vor allem des Paschas von Ofen und des Paschas von Bosnien – startete Bethlen im Herbst des Jahres 1623 einen neuen Angriff gegen Ferdinand II. In dieser Situation drohte den Habsburgern erneut das Schreckgespenst eines Zweifrontenkrieges. In der angespannten Situation versuchte Kurtz, den Sultan und die Pfortenwürdenträger von der Seite des Fürsten von Siebenbürgen abzubringen und gleichzeitig die Vertreter der europäischen Mächte an der Hohen Pforte – vor allem die Niederländer – von Bethlen zu trennen. Die habsburgische Diplomatie konnte die Rückberufung der am Feldzug beteiligten Paschas in der ständig wechselnden osmanischen Machtkonstellation unbedingt als Erfolg verbuchen. Darüber hinaus wurde an der Pforte vereinbart, die Beziehungen zwischen den beiden Großmächten in einem neuen Friedensvertrag zu regeln. Dies erfolgte nach langen Verhandlungen trotz der Bemühungen des siebenbürgischen Fürsten, den Friedensprozess zu sabotieren.[15]
Johann Jakob Kurtz verbrachte ca. ein halbes Jahr in der osmanischen Hauptstadt und machte sich am 17. Juni 1624 auf den Rückweg, während Sebastian Lustrier von Liebenstein als habsburgischer Resident in Konstantinopel zurückblieb und die Verantwortung für die Fortsetzung der von Kurtz begonnenen Verhandlungen zu verschiedenen Themen übernahm. Nicht zuletzt aufgrund des Einflusses des Fürsten von Siebenbürgen am Hof des Sufi Mehmed Pascha (1621–1626) in Ofen wurde Kurtz jedoch drei Monate lang in Ofen aufgehalten und kam erst am 23. November 1624 wieder in Wien an.[16] Laut seiner Berichte nutzte er die Zeit in Ofen, um die Aktionen und Pläne des Paschas zu erkunden und mit ihm die wichtigsten Punkte der in Konstantinopel geführten Verhandlungen zu besprechen. Dabei wurde der Grenzfrage – darunter verstand man vor allem die ständigen militärischen Auseinandersetzungen und die Zugehörigkeit bestimmter ungarischer Dörfer – besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Trotz osmanischer Versuche, eine günstigere Position auszuhandeln, war Ferdinand II. entschlossen, sich an die bereits vereinbarten Friedensbedingungen zu halten. Für die habsburgische Argumentation war es von großem Vorteil, dass Kurtz von den wichtigsten Pfortenwürdenträgern die Bestätigung derselben Absichten erhielt. Im März 1625 schloss er sich als Mitglied des Hofkriegsrats mit dem Hofkriegsratspräsidenten Rambaldo Collalto (1624–1630) persönlich der Grenzkommission in Gyarmat an der ungarischen Grenze an. Hinter den Kulissen versuchten jedoch die Diplomaten des siebenbürgischen Fürsten zusammen mit französischen, englischen und niederländischen Diplomaten, die Pforte von einem Friedensschluss mit dem Kaiser abzubringen. Und sie erreichten damit teilweise ihr Ziel, denn die in langen Verhandlungen vereinbarten Friedenspunkte letztlich nicht ratifiziert wurden. Stattdessen unterstützte der Sultan den neuen Feldzug Bethlens gegen den Kaiser, den dieser 1626 an der Seite der protestantischen Verbündeten begann. Allerdings brachte auch dieser Feldzug dem siebenbürgischen Fürsten keinen dauerhaften Erfolg, und noch im selben Jahr schloss er mit Ferdinand II. einen Friedensvertrag, der das letzte Hindernis für die Regelung der habsburgisch-osmanischen Beziehungen beseitigte und den Weg zum ersten Frieden von Szőny (1627) ebnete.[17]
2. Quellen
Die Korrespondenz des Johann Jakob Kurtz mit dem Kaiserhof dokumentiert den Verlauf seiner Mission von der Abreise aus Wien Mitte Juli 1623 bis zur Rückkehr Ende November 1624. Das zentrale Korpus der hier veröffentlichten deutschsprachigen Überlieferungen aus dem Österreichischen Staatsarchiv bilden die Briefe an den Hofkriegsrat. In diesem für die osmanische Diplomatie zuständigen Regierungsorgan hatte sich zu dieser Zeit bereits eine Praxis etabliert, die den offiziellen Schriftverkehr und die Berichterstattung regelte. Die Aufgaben des Gesandten wurden in einer vom Kaiser unterzeichneten Instruktion festgelegt, deren Punkte sich im Abschlussbericht wiederfinden, da der Gesandte nach seiner Mission darüber zu berichten hatte, inwieweit es ihm gelungen war, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Diese beiden Texte dokumentieren den Rahmen der Tätigkeit des Gesandten, während die bis zum Ende der Mission verfassten Berichte die Arbeit und den Alltag in Konstantinopel schildern. Eine besondere Bedeutung kommt dem Abschlussbericht zu, da er nicht nur auf die wichtigsten Ereignisse eingeht, sondern auch eine ausführliche Analyse des Osmanischen Reiches liefert. In seinem analytischen Teil werden allgemeine Beobachtungen zum Zustand des Osmanischen Reiches, zu seiner Verwaltung, seinen innen- und außenpolitischen Problemen sowie zu den Arbeitsbedingungen und Schwierigkeiten der diplomatischen Vertretung am Bosporus dargestellt. Gleichzeitig erörtert der Diplomat mögliche Vorteile einer antiosmanischen Militäroffensive sowie Gegenargumente im Interesse der Friedenssicherung.
In der Edition werden auch Nebenkorrespondenzen und weitere ergänzende Dokumente der Gesandtschaft dargeboten. Die Quellen aus dem Hofkammerarchiv über die Ausstaffierung des Personals beleuchten die Finanzen der diplomatischen Beziehungen zu den Osmanen aus der Perspektive der Finanzverwaltung und zeigen die Diskrepanz zwischen Idealzustand und Realität auf. Die Einträge aus den Protokollbüchern des Hofkriegsrates geben Auskunft über den Inhalt der inzwischen verloren gegangenen Briefe des Gesandten. Eine echte Rarität ist das nach dem Abschluss der Gesandtschaft verfasste Referat des Hofkriegsrates, in dem die Räte die Punkte des Abschlussberichts erörtern und dem Kaiser Vorschläge für das weitere Vorgehen vorlegen. Die herausragende Bedeutung dieses Dokuments liegt darin, dass sich nur wenige archivalische Überlieferungen erhalten haben, in denen die Entscheidungsmechanismen der Habsburger in ihren Beziehungen zum Osmanischen Reich so akribisch dargestellt sind. Zudem wurde im Niederösterreichischen Landesarchiv durch einen glücklichen Zufall ein Konvolut von Dokumenten aus dem Familienarchiv Kurtz von Senftenau mit der Schilderung der Vorbereitungen für die Gesandtschaftsreise gefunden. Es stellt eine hervorragende Quelle für mikro- und alltagsgeschichtliche Forschungen zu den organisatorischen Herausforderungen einer angehenden Gesandtschaft dar und wird als Faksimile zur Verfügung gestellt.
Fußnoten
[1] Vgl. Peter Meienberger, Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn als kaiserlicher Resident in Konstantinopel in den Jahren 1629–1643. Ein Beitrag zur Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1973, 34–38; János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Fontes Rerum Austriacarum, II. Abteilung: Diplomataria et Acta 100, Wien 2023, 41. https://doi.org/10.1553/978OEAW92787; Zsuzsanna Cziráki, ʽMein Gueter, väterlicher Maister:’ Wissenstransfer unter kaiserlichen Gesandten an der Hohen Pforte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in: Chronica 19 (2020), 42–83, hier 44–45, https://ojs.bibl.u-szeged.hu/index.php/chronica/article/view/34022.
[2] Vgl. Johannes Hendrik Kramers, Mustafa I, in: Encyclopaedia of Islam, Third Edition, vol. 7, Leiden 1993, 707.
[3] Vgl. Alexander H. de Groot, Murad IV, in: Encyclopaedia of Islam, Third Edition, vol. 7, Leiden 1993, 597–599.
[4] János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Fontes Rerum Austriacarum, II. Abteilung: Diplomataria et Acta 100, Wien 2023, 47. https://doi.org/10.1553/978OEAW92787.
[5] Franz Karl Wißgrill, Schauplatz des landsässigen niederösterreichischen Adels, Bd. 5, Wien 1804, 345. https://books.google.bg/books?id=9ikTAAAAYAAJ&printsec=frontcover&hl=bg&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false
[6] Vgl. Bertold Spuler, Die europäische Diplomatie in Konstantinopel bis zum Frieden von Belgrad (1739), 3. Teil: Listen der in Konstantinopel anwesenden Gesandten bis in die Mitte des 18. Jhdts., in: Jahrbücher für Kultur und Geschichte der Slaven 11 (1935), 313–366, hier 332.
[7] Vgl. Alastair Hamilton, An Egyptian Traveller in the Republic of Letters: Josephus Barbatus or Abudacnus the Copt, in: Journal of the Warburg and Courtauld Institutes, vol. 57 (1994), 123–150.
[8] Vgl. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Fontes Rerum Austriacarum, II. Abteilung: Diplomataria et Acta 100, Wien 2023, 63. https://doi.org/10.1553/978OEAW92787; Bertold Spuler, Die europäische Diplomatie in Konstantinopel bis zum Frieden von Belgrad (1739), 3. Teil: Listen der in Konstantinopel anwesenden Gesandten bis in die Mitte des 18. Jhdts., in: Jahrbücher für Kultur und Geschichte der Slaven 11 (1935), 313–366, hier 334.
[9] Vgl. Josef Matuz, Das Osmanische Reich: Grundlinien seiner Geschichte, 7. Auflage, Darmstadt 2012, 163–183.
[10] Vgl. Şevket Pamuk, In the Absence of Domestic Currency: Debased European Coinage in the Seventeenth-Century Ottoman Empire, in: Journal of Economic History 57 (1997), 350–360.
[11] Vgl. János Szabados, Die Karriere des deutschen Renegaten Hans Caspar in Ofen (1627–1660) im politischen und kulturellen Kontext. Fontes Rerum Austriacarum, II. Abteilung: Diplomataria et Acta 100, Wien 2023, 53. https://doi.org/10.1553/978OEAW92787.
[12] Sándor Papp, Peacemaking Between the Ottoman Empire, the Medieval Kingdom of Hungary and the Habsburg Monarchy, in: Gisela Procházka-Eisl et al., Hg., "Buyurdum ki…" – The Whole World of Ottomanica and Beyond: Studies in Honour of Claudia Römer, Leiden 2023, 239–269; Teréz Oborni, Between Two Great Powers: The Hungarian Kingdom of the Szapolyai Family, in: Pál Fodor / Szabolcs Varga, Hg., A Forgotten Hungarian Royal Dynasty: The Szapolyais, Budapest 2020, 127–161.
[13] Gábor Kármán, A Third Party: Gábor Bethlen, Prince of Transylvania and the Habsburg-Ottoman Peace Negotiations 1624–1627 (im Erscheinen); Zsuzsanna Hámori Nagy, A Special Form of Encounter: Negotiations in Constantinople (1525–1526), in: Hungarian Historical Review, 12:2 (2023), 224–247. Ausführlich zur Rolle der Fürsten von Siebenbürgen im Dreißigjährigen Krieg: Gábor Kármán, The Princes of Transylvania in the Thirty Years War, Paderborn 2023.
[14] Arno Strohmeyer, Politische Leitvorstellungen in der diplomatischen Kommunikation: Kaiserliche Gesandte an der Hohen Pforte im Zeitalter des Dreissigjährigen Krieges, in: Christoph Kampmann et al., Hg., Lʼart de la paix. Kongresswesen und Friedensstiftung im Zeitalter des Westfälischen Friedens, Münster 2011, 409–412; Gábor Kármán, A Third Party: Gábor Bethlen, Prince of Transylvania and the Habsburg-Ottoman Peace Negotiations 1624–1627 (im Erscheinen).
[15] Zsuzsanna Hámori Nagy, A Special Form of Encounter: Negotiations in Constantinople (1525–1526), in: Hungarian Historical Review, 12:2, 2023, 224–247.
[16] Gabor Kármán, ed., The Correspondence of the Beylerbeys of Buda, 1617–1630, Budapest 2022, 14.
[17] Sándor Papp, Friedensoptionen und Friedensstrategien des Fürsten Gábor Bethlen zwischen dem Habsburger- und Osmanenreich, in: Arno Strohmeyer / Norbert Spannenberger, Hg., Frieden und Konfliktmanagement in interkulturellen Räumen, Stuttgart 2013, 109–127.