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        <title xml:lang="de">Nebeninstruktion für Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn,
                    Wien, 17. Dezember 1648</title>
        <title xml:lang="en">Supplementary instruction to Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn,
                    Vienna, December 17, 1648</title>
        <author>
          <rs type="person" xml:id="ferd3">Ferdinand III.</rs>
        </author>
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          <resp>Edition</resp>
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            <forename>Christoph</forename>
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          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <forename>Carina</forename>
            <surname>Koch</surname>
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          <orgName corresp="https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=47" ref="http://d-nb.info/gnd/16160446-8">Universität Salzburg,
                        Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Fachbereich
                        Geschichte</orgName>
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          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset
                        Management System</orgName>
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        <date when="2020">2020</date>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/dipko">Die Medialität diplomatischer
                    Kommunikation: Habsburgische Gesandte in Konstantinopel in der Mitte des 17.
                    Jahrhunderts.</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Arno</forename>
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            <institution>ÖStA, HHStA Wien</institution>
            <collection>Staatenabteilungen, Türkei I</collection>
            <idno>Kt. 120/2, fol. 270r-271r.</idno>
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            <p>3 Seiten</p>
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        <p>Nebeninstruktion für Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn, Wien, 17. Dezember
                    1648, bearbeitet von Christoph Würflinger, Digitalisierung von Carina Koch /
                    Jakob Sonnberger, unter Mitarbeit von Christoph Würflinger, in: Die
                    Internuntiatur des Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn (1649), hg. von Arno
                    Strohmeyer und Georg Vogeler (Digitale Edition von Quellen zur
                    habsburgisch-osmanischen Diplomatie 1500-1918, hg. von Arno Strohmeyer, Projekt
                    2), Salzburg / Graz 2019</p>
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        <p>Editionsregeln und Kodierungsrichtlinien</p>
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          <ref target="info:fedora/context:dipko" type="context">Die Internuntiatur des Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn (1649) </ref>
          <ref target="info:fedora/context:dipko.in" type="context">Instruktionen</ref>
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                        Digitale Edition von Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie 1500-1918
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        <p>Projektbeschreibung</p>
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          <persName ref="https://d-nb.info/gnd/118532529">Ferdinand III.</persName>
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          <date when="1649-12-17">17. Dezember 1649</date>
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          <persName ref="https://d-nb.info/gnd/108194221">Johann Rudolf Schmid zum Schwarzenhorn</persName>
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          <ref target="o:dipko.i.481217" type="prev">Zur Instruktion </ref>
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        <head xml:id="head.1">
          <rs ref="#ferd3" type="person">Ferdinand der dritte</rs> etc.</head>
        <head xml:id="head.2"> Neben instruction für unsern kriegsrath, waldtmeistern in <rs ref="#noe" type="place">Under Österreich</rs>, abgeordneten <term corresp="#internunti" type="glossaryEntry">internuntium</term> an die
                        <rs ref="#konst" type="place">ottomanische Porten</rs> und lieben getreuen
                        <rs ref="#johsch" type="person">Johann Rudolphen Schmit von Schwarzenhorn</rs>.
                    Waß er bey seiner abschickhung nach <rs ref="#konst" type="place">Constantinopel</rs> absonderliche in acht zunehmen und zu negotiiren
                    haben wird.</head>
        <p xml:id="p.1"> Wan etwa die Türkhen von der vorhin begerthen praetension der 200.000 <term corresp="#gulden" type="glossaryEntry">rh. fl.</term> uber alle seine, deß
                        <rs ref="#johsch" type="person">Schmidt</rs>, gebrauchte opposition nit
                    abfallen, sondern ein weeg alß den andern auf selbiger forderung beharren
                    wolten, so solle er sehen, wie er dieselbe in ein willkhürliches praesent, so
                    nit in geldt bestunde, verändern möge, damit sie darauß hernacher umb soviel
                    weniger einigen tribut erzwingen können.</p>
        <p xml:id="p.2"> Endlichen aber, da sie durchauß auf dem geldt beharren wolte, wirdt er alßdan
                    gradatim gehen khönnen und erstlichen 100.000 <term corresp="#gulden" type="glossaryEntry">gulden</term>, darnach, wan dises auch nit <pb facs="#IMG.1202270v" n="270v"></pb> verfangen wolte, 150.000 <term corresp="#gulden" type="glossaryEntry">fl.</term> offeriren alß ein freywilliges geschenkh,
                    welches in dray monathen von dato, daß wir von solcher seiner tractation
                    wissenschafft werden erlangt haben, hinein folgen solle. Entzwischen wirdt er
                    das türkhische diploma darüber aufsezen lassen, das dasselbig gleich bey
                    erlegung des accordirten geldts oder geschenks zug umb zug darfür herauß gegeben
                    werde, welches aber alles mit solcher solidität und gueten vorsichtigkeit wirdt
                    geschehen müssen, damit wo möglich der Türkhen gebrauchter terminus des tributs
                    durch einen andern titulum evertirt werde, so allein auf seiner fleißigen
                    negociation beruhen wirdt, und solle er auch sonderlich dabey in acht nehmen,
                    das er darunter <rs ref="#kosice" type="place">Caschau</rs> und die zuruckh
                    gewohnene fünf <rs ref="#oberu" type="place">ober hungarische spanschafften</rs>
                    begreiffe und die Türkhen nit etwan darnach ursach oder anlaß nehmen khönnen,
                    umb derselben willen mit andern neuen praetensionibus eines absonderlichen
                    tributs oder geschenks herfür zukhommen und würdet er sonderliche vor
                    außferttigung des diplomatis genaue aufsicht halten, das alle arglüstigkeit,
                    aequivocation <pb facs="#IMG.1202271r" n="271r"></pb> oder obscuriteten, sonderlich
                    darauß hernacher die Türkhen einige nullitates ex capite minorennitatis des
                        <rs ref="#mehmed4" type="person">ietzigen sultans</rs> erzwingen khönten,
                    verhüetet werden und dahero selbiges diploma vorhero, ehe er es annimbt, wohl
                    uberlesen und durchsehen, auch unnß darvon vorhero beglaubte copiam zu unserer
                    weithern darauf erfolgenden resolution herauß schikhen, undt dises bey sich
                    allein in höchster gehaimb halten, massen wir unnß dan auf seine dexterität und
                    fürsichtigkeit gnädigist verlassen und demselben benebenß mit ksl. gnaden
                    wohlgewogen. <rs ref="#wien" type="place">Wien</rs> den <date when="1648-12-17">17. Decembris 1648</date>.</p>
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